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Johann Georg Fendt entstammt einer Familie, deren Söhne schon vom           

17. Jahrhundert an vor allem als Schlosser und Goldschmiede wie auch

in der Fertigung von Turmuhren und bleiverglasten Fenstern hervortraten.      

Er konstruierte von 1925 bis 1927 in seiner Mechanikerwerkstatt und

Bleizugfabrik in Oberdorf, heute Marktoberdorf (Ostallgäu), den ersten

Fendtschlepper, der bereits wesentliche Merkmale späterer Modelle besaß.

Im Jahr 1930 stattete er seinen Schlepper mit einem Dieselmotor aus und

baute damit den ersten europäischen Diesel-Kleinschlepper:

den Fendt Dieselross mit 6 PS.

  Familiewapen Familie Fendt

 

   

Peter Paul Fendt, 1792 - 1877 

Xaver Fendt 1834 - 1899 

Johann Georg Fendt, 1868 - 1933

   1930 Rasenmaher 

 

Nach dem Tod von Johann Georg Fendt im Jahr 1933 übernahm sein ältester Sohn Xaver Fendt die Firmenleitung, Firmeninhaberin wurde Kreszentia Fendt, die Witwe Johann Georg Fendts.

Hermann, Xaver und Paul Fendt

 

1935 lieferte Fendt den 100. Schlepper aus. 1937 wurde die Firma Xaver Fendt & Co. als Kommanditgesellschaft ins Handelsregister Kempten eingetragen; Komplementäre waren die Brüder Xaver,Hermann und Paul Fendt, die Mutter Kreszentia Fendt war Kommanditistin. Xaver Fendt legte in diesem Jahr die Meisterprüfung im Schlosserhandwerk ab. 1938 feierte Fendt den 1.000sten gebauten Traktor, einen F18 mit 16 PS.

1953 brachte Fendt mit dem Fendt GT einen Geräteträger auf den Markt. 1961 wurde der 100.000ste Fendt gebaut, ein Fendt Farmer 2 mit 34 PS.

Die 1977 entwickelte Baureihe Favorit mit bis zu 150 PS (später durch Turbolader und Ladeluftkühlung bis 185 PS) stieß in neue Leistungsdimensionen vor. Die Top-Modelle der Baureihe Favorit 600, der Favorit 622 LS und 626 LS mit 200 und 252 PS, wurden nur selten gebaut und gingen schwerpunktmäßig in den Export nach Saudi-Arabien, Frankreich, Benelux und Australien. Sie sind heute gefragte Sammlerobjekte. 1980 wurde die Bestseller-Baureihe 300 vorgestellt, dem 1984 der GTA 300 folgte. Dieser wurde nach dem Motto „Wer besser sieht, kann besser arbeiten“ konstruiert. 1985 stieg Fendt zum zwischenzeitlichen Marktführer in Deutschland auf.

         
 

1994 kamen mit den Baureihen Favorit 800 (bis 230 PS) und Favorit 500 (bis 150 PS) völlig überarbeitete Baureihen auf den Markt. Wegweisend waren die gefederte Vorderachse wie auch 50 km/h Endgeschwindigkeit. Im Jahr 1995 stellte Fendt den Xylon als Systemfahrzeug für Landwirtschaft, Landschaftspflege und Kommunen vor. (Inzwischen genau wie der GTA eingestellt)

1995 wurde der Vario 926 mit 260 PS auf der Agritechnica vorgestellt. Dies war der erste Großtraktor mit hydrostatisch leistungsverzweigtem stufenlosen Getriebe mit hohem Wirkungsgrad.

1997 wurde Fendt von AGCO übernommen; Fendt wird von dem Konzern als Premium-Marke fortgeführt.

Seit der Agritechnica 2005 ist Fendt mit der 900er-Baureihe und dessen neuem Flaggschiff Fendt 939 in der PS-Klasse von über 300 PS bei Standardtraktoren dabei.

1999 erweiterte Fendt das Produktangebot durch eine komplette Modellreihe von Mähdreschern. Das ergab sich durch die Zugehörigkeit zum AGCO-Konzern. Im weiteren Zuge der Entwicklung zum „Fullliner“ kam 2002 ein Programm von Rund- und Quaderballenpressen dazu.

 

Heute.

 

Produktionsstandorte sind Marktoberdorf und Asbach-Bäumenheim. In Marktoberdorf befindet sich die Produktion von Getrieben und Hinterachsen, die Montage sowie die Entwicklung. Das Zweigwerk in Asbach-Bäumenheim stellt Komfortkabinen und Karosseriebauteile her. Insgesamt sind in den beiden Werken knapp 3000 Mitarbeiter beschäftigt. Die Jahresproduktion beträgt momentan etwa 14.500 Maschinen im Leistungsbereich von 42 bis 275 kW vom Schmalspur-Schlepper für Wein und Obstbau bis zum 10,3 t schweren Großschlepper für den Ackerbau.

Neben den Traktoren werden unter der Marke Fendt auch Mähdrescher, Ballenpressen und andere landwirtschaftliche Geräte vermarktet, die im AGCO-Konzern anderweitig hergestellt werden.

Produktschwerpunkt von Fendt ist die Entwicklung und Fertigung von stufenlosen Traktorengetrieben. In Jahr 1996 wurde es mit dem Typ 926 Vario das erste Mal in einem Serientraktor eingebaut. Bei diesem sogenannten „Variogetriebe“ handelt es sich um ein leistungsverzweigendes Getriebe, das den Kraftfluss vom Motor in einem Planetensatz in einen hydraulischen und einen mechanischen Teil aufteilt. Der hydraulische Getriebeteil besteht aus Weitwinkel-Axialkolbenschwenkmotoren/Pumpen, die eine stufenlose Verstellung ermöglichen. Konsequent wurde ein großer Teil der Schlepperbaureihen mit dieser Getriebebauart ausgestattet. Nach 1996 mit der 900er-Baureihe kamen 1998 der 700 Vario, 2000 der 400 Vario und 2002 der 800 Vario auf dem Markt. Mit Einführung der neuen 300er-Reihe wurde das Vario-Konzept erstmals auch bei Kleintraktoren eingeführt – 2007 wurde der 50.000 Vario-Schlepper – ein 312er – ausgeliefert. Die Bedienhilfe ist ein LCD-Farbbildschirm. Die Geschwindigkeit des Traktors wird mit einem Joystick oder dem Fahrpedal gesteuert. Außerdem sind die Maschinen mit Tempomat und einer Grenzlastregelung ausgestattet.

Neueste Entwicklung (2006) ist ein Nachfolger der seit 1996 auf dem Markt befindlichen 900-Baureihe. Beim neuen Flaggschiff Fendt 939 Vario wurde die Maximalleistung auf 390 PS (ECE R-24) gesteigert. Diese Maschine verfügt über eine gefederte Vorderachse und Kabine. Markteinführung war 2011. Es ist der zurzeit schnellste Standardtraktor (60 km/h) der Welt. Neben neuerer Technik hat Fendt in Zusammenarbeit mit Porsche auch ein neues Design entwickelt. Dazu gehört unter anderem die x5-Kabine.

Seit Februar 2009 ist auch die kleinste Baureihe von Fendt – die 200er – mit Variogetriebe erhältlich, damit ist Fendt zu 100 % auf diese Technik umgestiegen.

Seit der Vorstellung beim Feldtag 2010 in Wadenbrunn gehört mit dem Katana 65 auch ein Feldhäcksler zum Produktionsprogramm. Dieser wird in Hohenmölsen (Sachsen-Anhalt) gebaut.

                                                          Fendt Werke Heute



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